„uAwg – um Ankauf wird gebeten“ – 10.02.-01.03.2017 @ Majolika, Karlsruhe

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Vernissage:  Freitag, den 10.02.2017, 18:00 Uhr

Finissage:  Mittwoch, den 1.03.2017, 17:00 Uhr
Ausstellungsdauer: 11.02. – 01.03.2017
Ort: MAJOLIKA MANUFAKTUR KARLSRUHE, Ahaweg 6-8, 76131 Karlsruhe

Begleitende Sonderausstellung während der art Karlsruhe.
Die Ausstellung ist zu besichtigen bis zum 1. März 2017 mit
Sonderführungen parallel zur art Karlsruhe und auf Anfrage.

Öffnungszeiten:
Di – Fr: 10:00 – 18:00 Uhr
Sa – So: 11:30 – 17:00 Uhr

 

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Es ist Kunstmesse in Karlsruhe.
100 Galerien präsentieren im großen Kunstgeschehen ihr Segment und
damit auch den Geschmack ihrer potentiellen Kunden.
Die Parkplätze sind voll. In den Kojen herrscht Hochbetrieb.
Die Messe erreicht mit ihren 50.000 Besuchern ein großes Publikum.

Doch wo ist z. B. der Alumnus, dessen „Herz aus Stein“ vor kurzem noch
über die Hochschulöffentlichkeit hinaus einschlug? Hängt irgendwo das
andächtig gemalte Aquarell, das den Schwarzwald als vielschichtige
Gefühlswelt widerspiegelt? Und wo sieht man das „Relief mit
Säugetier“? Oder ist das Relief als Gattung ausgestorben wie
vielleicht auch die glänzende Kleinplastik? Gibt es noch die
Tonskulptur, die sich aus ihrer langen Tradition in die Gegenwart
windet und als keramisches Wunder in künstlerischer Zweckfreiheit
einfach nur da ist, ohne uns zu belehren, über was auch immer…?
Wo Galerien ihre Künstler für die Märkte aufbereiten und Botschaften
genauso wie Sujet und Material beeinflussen und verknüpft mit dem
Künstlernamen als Label ihren Zielgruppen zuführen, verknoten sich
Begriffe wie Haltung, Eigenwilligkeit, Mehrwert und Luxuskitsch
bereits im Atelier.

Wo beginnt in diesem Terrain voller Fallstricke die Dekoration und
wohlfeil tagesaktuelle Illustration? Und wo endet die Kunst ?
Warum ist hier die aufgeblasene Pose für Wand und Boden teuer und dort
die Kunst so erschwinglich?

Die Kuratoren Schmitt, Nolden und Prof. Hüppi wandeln vorurteilsfrei
durch die Ateliers der Republik, schürfen vergängliches Gold aus den
Hinterzimmern der Kunsthochschulen und Werke für die Ewigkeit aus den
Mülleimern der verzweifelten Kollegen. Die Werke von Lehrenden,
Studierenden, Profis und Laien stehen gleichberechtigt nebeneinander,
bilden zusammen einen Resonanzraum und zeigen, dass Kunst ein
Beziehungssystem ist, das immer wieder neu verhandelt wird und nur in
den Gegensätzen und Mischungen lebendig bleibt.

Das Rohe, das Gekochte… knusprig Verzuckertes genauso wie das
Vergorene und Fermentierte, an das sich der Gaumen erst langsam
gewöhnen muss…
Der ukrainische Holzschnitt, die Reutlinger Klöppelarbeit, das
Ölgemälde des Berliner Szenestars oder eine Glasskulptur aus dem
Schwarzwald – keine Geschmacksnote fehlt .

u.A.w.g. ist die Chance für Sammler, die das Abenteuer nicht scheuen,
sich auf das Unbekannte einzulassen, das manchmal ganz in der Nähe
existiert, die also nicht auf Trends und Berater setzen sondern selbst
nach Neuem suchen. Es ist die Möglichkeit frei zu beobachten und
zuzugreifen wo Marktwert und Kunstwert in nachvollziehbarer Beziehung
zueinander stehen und durch ihre Authentizität einen fröhlichen
Mehrwert (und darüber hinaus ungeahnte Möglichkeiten der
Wertsteigerung!) garantieren.

Die MAJOLIKA hat sich jahrzehntelang mit innovativer Energie dem
Wandel und der Notwendigkeit zeitgemäßer Keramik gewidmet.
Im Ausstellungsraum beweist die Traditionsinstitution den Mut, die
Frage nach dem Wert der Kunst zu stellen und eine Vielfalt
alternativer Positionen zum Verkauf anzubieten …….

Mit Arbeiten von Emma Adler, Felicitas Aga, Li Alin, Benjamin
Althammer, Kristin Albrecht, Minor Alexander, Carolina Amaya, Veneta
Androva, Gabriele Aulehla, Heike Kati Barath, Jürgen Baumann Martin
Baur, Maximilian Bauer, Stephan Baumkötter, Karoline Beeck, Thomas
Bechinger, Anna Becker, Anna Benini, Francis Berrar, Tania Bischof,
Sascha Boldt & Ann Schomburg, Julia Brodauf, Nine Budde, Matthew
Colodny, Sebastian Dannenberg, Victor Daysun, Christina Dedolf, Damien
Deroubaix, Ina Deurer, Sandra Dullenkopf, Lorraine Durgeloh, Iris
Drögekamp, Daniel Ewinger, Richard Engel, Lucie Sahner & Martin Fell,
Johanna Fischer, Else (twin) Gabriel, Jutta Geier, Thora Gerstner,
Peer Gessing, Andreas Golder, Mirko Goldenstein, Jan Gottschalk,
Dagmar Gregova, Brigitte Groth, Fabian Gröning, Simone Haack, Phillip
Hahn, Josephin Hanke, Maxie Heiner, Katharina Hinsberg, Kornelia
Hoffmann, Achim Hoops, Johannes Hüppi, Alfonso Hüppi
Thaddäus Hüppi, Simon Kloppenburg, Lui Kohlmann, Ilko Koestler, Klaas
Hübner, Johanna Hutter, Alexander Jaich, Jamesdin, Jörg Jäger,
Stephanie Jünemann, Stefanie Jany, Thari Jungen, Michael Kalki, Elena
Kaludova, Owen Karrel, Yeon-Ji Kim, So Jin Kim, Viktoria Klius, Jürgen
Kisch, Kirsten Klöckner, Gabriele Langendorf, Patricia Lambertus,
Michael Lapuks, Juli Legonez, Lukas Liese, Silvia Lorenz, Michael
Loch, Sylvia Maak, Josef Maaß, Jens Maier,
Nana Mandl, Jörg Mandernach, Katrin von Maltzahn, Manfred Michl,
Christine Molis, Elfi Müller, L. M. Müller-Jentzsch, Stephanie
Neuhaus, Wolfgang Neumann, Thomas Nolden, Justine Otto, Manfred Peckl,
Claudia Pollmann, Aron Rauschhardt, Pascal Reinhard, Gunter Reski,
Armin Rohr, Christoph Rothmeier, Ruth, Maike Sander, Livia Scholz-
Breznay, Ralf Schmitt, Manfred Schneider, Ann Schomburg, Julia
Schottky, Julia Schramm, Janina
Schütz, Daniel Schürer, Marco Schuler, Christa Schuster,
Salas, Christian Schwarzwald, Vroni Schwegler, Marcus Sendlinger,
Margit Seiler, Volker Sieben & Ila Wingen, Svetlana Solovey, Ulrike
Steinke, Martin Städeli, Reiner Stolz, Caroline Streck, Anna Staffel,
Karim Stonjeck, Astrid Stricker, Małgorzata Sztremer, Nataliia
Tomenko, Monika Thiele, Gabriel Vormstein, Reinhard Voss, Nils Vogt,
Robin Wagemann, Holger Walter, Herbert Warmuth, Rita Wesiak, Ulrich
Wirner, Brigitta Weber, Anette Wehrmann, Georg Werner, Ingrid Wolf,
Zhang Yinnig, Josh Zielinski, Ralf Ziervogel, und andere.

Martina Bayne, Leiterin Bereich bildende Kunst, Majolika
Prof. Thaddäus Hüppi, Vorsitzender Bundesverband der Hochschulgalerien
Dr. Dieter Kistner, Geschäftsführer Majolika
Thomas Nolden, Süddeutscher Kunstverein
Portiplus
Ralf Schmitt, BERLIN ART INSTITUT

Die Ausstellung wird begleitet durch

 

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